Konzeption

Wöchentliche Aktivitäten

 

Musik

Einmal die Woche kommt unsere Musikpädagogin Renate zu uns ins Haus. Sie bringt den Kindern Instrumente näher, singt und musiziert mit ihnen.

 

Sport

Jeden Freitag machen alle Kinder ab 3 1/2 Jahren Yoga im Kinderladen oder Sport an warmen Tagen auch draußen.

 

Ausflüge

Die Trolle machen regelmäßige Ausflüge, um die Stadt zu erkunden. Dabei gehen sie in die Natur (z.B. Domäne Dahlem oder Parks), auf den Markt, in die Bibliothek, in Museen ,ins Kino oder Theater.

 

Kila-Reise

Einmal im Jahr packen die Trolle ihre Koffer und reisen ins Brandenburgische Baitz.

Als große Probe schlafen die Kinder einen Monat vor Reiseantritt im Kinderladen und proben bei der Übernachtung das "alleine schlafen".

Highlights der Reise:

  • Spaß ohne Eltern

  • Natur pur

  • Traktor fahren

  • Reiten

  • Lagerfeuer

  • Schatzsuche

 

Bildungsauftrag des Kinderladens

In unserem Kinderladen soll die Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten in der Gemeinschaft fördern. Unser pädagogisches Konzept basiert auf den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien und richtet sich nach dem Berliner Bildungsprogramm. Die Erziehung der Kinder im Kinderladen stellt eine Ergänzung und Unterstützung der familiären Erziehung dar, es gibt einen regelmäßigen Austausch und eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieher/innen. Jedes Kind wird unter Berücksichtigung seiner individuellen Fähigkeiten in seiner Entwicklung unterstützt und gefördert. 

Rechte von Kindern

 

  1. Recht auf individuelle Entwicklung und eigenes Tempo.

  2. Aktive und positive Wärme und Zuwendung.

  3. Recht auf zuverlässige Absprachen.

  4. Recht auf forschen, experimentieren und vielfältige Erfahrungen.

  5. Recht auf Erleben in der Gemeinschaft und Solidarität in der Gruppe.

 

Rolle der Erzieher/in

Zu unseren Aufgaben gehört es:

  1. Für jedes Kind in unserer Einrichtung Verantwortung zu übernehmen.

  2. Den Kindern einen Rahmen schaffen, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen, der ihnen Orientierung gibt.

  3. Die Kinder mit ihren Belangen ernst zu nehmen und ihnen Mut zu machen.

  4. Den Kindern mit Wertschätzung zu begegnen und die Balance zwischen Erziehungs- und Bildungsprozess zu wahren.

  5. Den Selbstständigkeitsprozess der Kinder zu fördern und sie in ihren Aktivitäten zu unterstützen.

  6. Die Themen der Kinder aufzugreifen, sowie die Kinder aktiv bei der Planung, Umsetzung und Reflexion von Projekten zu beteiligen.

  7. Für die Kinder einen Rahmen zur Selbstbildung und Beziehungsentwicklung zu schaffen, in dem wir ihnen Raum und Möglichkeiten geben, sich auszuprobieren, eigene Erfahrungen zu machen und Lösungen zu finden, aber auch die Konsequenzen ihres Verhalten zu erfahren.

  8. Räume mit den Kindern gemeinsam zu gestalten und die Balance der Bildungsbereiche (Musik, Darstellen und Gestalten, Naturwissenschaften, Körper und Bewegung, Sprache, und Schriftkultur, soziales Leben) zu wahren.

  9. Die Kinder gezielt zu beobachten und ihre Entwicklung zu dokumentieren und somit den Entwicklungsstandjedes Kindes darstellen zu können um später Ergebnisse im Team besser reflektieren zu können.

  10. Das soziale Umfeld der Kinder sowie deren individuellen Lebenssituationen zu kennen.

  11. Die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und sie als Grundlage unseren Handelns zu nutzen.

  12. Unsere Arbeit transparent zu gestalten und die Kinder mit einzubeziehen (Fotos, Pinnwände, Elternbriefe, Monatspläne)

  13. Unterschiedliche Ebenen der Kommunikation zu kennen und zu nutzen.

  14. Unter Einbeziehung der Kinder, Kontakte zum Umfeld gestalten.

  15. Pädagogische Standpunkte und Ziele zu haben und dabei immer offen für Neues zu bleiben, sowie uns kontinuierlich weiter zu qualifizieren durch Fortbildung, Beratung und Supervision, um dadurch neue Erkenntnisse auch umsetzen zu können.

     

Wichtige Aspekte im Kinderladen

Wir fördern und unterstützen die Auseinandersetzung der Kinder mit sich selbst sowie mit ihrem sozialen Umfeld – darum möchten wir unseren Kindern gern das nötige Werkzeug mit auf den Weg geben:

  • Unsere Gruppenregeln gelten für Kinder, wie für Erzieherinnen und Eltern und werden regelmäßig gemeinsam auf Sinn und Wirksamkeit  überprüft und bei Bedarf angepasst.

  • Grenzen- um Bedürfnisse im sozialen Zusammenleben zu schützen braucht es auch Grenzen. Wir setzen Grenzen und regen an, die eignen Grenzen zu schützen und die der anderen zu achten. Grenzen werden geduldig erklärt und dürfen auch hinterfragt  und selbstbestimmt werden.

  • Umgang mit Konflikten Die Kinder werden angeregt, eigene Lösungen für schwierige Situationen zu finden. Die Erzieher/innen beobachten und schreiten ein, wenn das Ausmaß der Situation es erfordert oder wenn sie darum gebeten werden.

  • Bedürfnis- und situationsorientierte Arbeit Projekte und angeleitete Aktionen entstehen aus Anregungen der Kinder, und geplante Aktionen  werden den Bedürfnissen der Kinder situationsangemessen angepasst.

 

  • Selbständigkeit- Wir fördern die Selbständigkeit unserer Kinder in ihrem Alltag. Dazu zählen praktische Fähigkeiten wie Spielsachen aufräumen, selbständig anziehen, Umgang mit Materialen wie Stiften, Scheren usw

Stellenwert des Spiels

Spielen ist für Kinder ein Grundbedürfnis.

Leider wird dem Spielen von Erwachsenen oftmals eine zu geringe Bedeutung beigemessen.

 Das Spiel ist für die Entwicklung der Kinder eine wichtige Voraussetzung. Hier setzt es sich aktiv mit seiner Umwelt auseinander. Es entwickeln sich geistige und körperliche Fähigkeiten, Ausdauer, Konzentration und die Bereitschaft, sich anzustrengen. Das Kind baut soziale Beziehungen auf, übt sich darin, Absprachen zu treffen, Rücksicht auf andere zu nehmen und von anderen zu lernen. Im Spiel lernen Kinder mit Gefühlen umzugehen. Sie lernen Zusammenhänge und Grenzen kennen, üben ihr Sozialverhalten und entwickeln ihre Lernfähigkeit. 

Begründung unserer Wertschätzung des Spiels:

Kinder, die im Kindergartenalter nicht ausreichend gespielt haben, können später in der Schule an Konzentrationsstörungen leiden, sie sind leichter ab lenkbar und es könnte ihnen an Lernmotivation fehlen.

Was können wir als Kinderladen beitragen:

 

  1. Wir stellen Material unterschiedlicher Art zu Verfügung

  2. Wir geben Impulse ohne zu dominieren

  3. Wir schaffen zusammen mit den Kindern anregende Räume

  4. Wir stellen vielseitiges verwendbares Spielzeug und Alltagsgegenstände

  5. Wir stellen verschiedene Medien zur Verfügung 

  6. Wir stellen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf entsprechendes Material/Spielzeug zur Verfügung

  7. Wir beobachten, analysieren und nutzen die Ergebnissefür die Arbeit mit dem Kind

  8. Wir ermöglichen den Kindern Entscheidungsfreiheit darüber Was/Wann/Wo/Wie lange und mit wem sie spielen möchten.

  9. Wir verabreden mit den Kindern Grenzen und Regeln, helfen ihnen sofern nötig beim aushandeln und umsetzen von Vereinbarungen

Beobachten und Dokumentieren

Im Rahmen der Diskussion über frühkindliche Bildung ist deutlich geworden, dass bei der Gestaltung des pädagogischen Alltags die Stärken der Kinder, ihre Interessen, Fragen und Wege ihres Lernens mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken müssen, um ihnen mit ihrem „Bildungshunger“ besser gerecht zu werden und sie gut auf Möglichkeiten und Anforderungen im Heute und in der „Gesellschaft der Zukunft“ vorbereiten zu können.

(Ulla Lindemann)

Wir Erzieher des Kinderladen Trolle e.V. nutzen Beobachtungen und Dokumentationen um Bildungsprozesse der Kinder festzuhalten und weiterzuentwickeln. Dabei steht für uns im Vordergrund zu erfahren, wie die Kinder sich die Welt erschließen und welche Themen sie beschäftigen, welche Interessen und Neigungen die Kinder haben. Wir nutzen unter anderem  Fachliteratur, freie und gezielte Beobachtung, um die Entwicklung der Kinder aufzuzeigen.

Das sind unsere Werkzeuge:

  1. Wir nutzen Beobachtungsbögen für Spielsituationen und Bindungen der Kinder (Gerlinde Lill, Berliner Bildungsprogramm).

  2. Wir dokumentieren Angebote sichtbar im Kinderladen.

  3. Wir dokumentieren mit und für die Kinder Ereignisse (Projekte, Jahreszeiten, Ausflüge, Themen der Kinder).

  4. Wir nutzen unsere Beobachtungen für Elternarbeit und Elterngespräche

  5. Für jedes Kind dokumentieren wir Kompetenzen (Das kann ich schon!)

  6. Teamsitzungen, Elterngespräche und Elternabende werden protokolliert.

  7. Der Kinderladen befindet sich in der externen und internen Evaluation.

  8. Abläufe und Absprachen im Kila werden den Eltern präsent gemacht.

  9. Wir führen Mal-Bastel und Musikmappen für die Kinder.

  10. Wir dokumentieren mit dem Sprachlerntagebuch.

  11. Wir dokumentieren mit Fotos die Kinderladenzeit des Kindes und alle wichtigen Ereignisse. (Kilareise, Feste usw.)

     

Bildungsbereiche
 

 

Körper, Bewegung und Gesundheit

Bewegung ist die Grundlage des Denkens und als Einheit von Körper, Geist und Seele zu sehen.

Bedingt durch höheres Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen Gefahren durch den Straßenverkehr haben die meisten Großstadtkinder kaum Möglichkeiten sich frei zu bewegen. Es fehlt oft der Umgang mit der Natur, Tieren, Kontakt mit anderen Kindern, es fehlt oft die Bewegungsfreiheit und Bewegungsräume, sich selbst auszuprobieren zu können. Viele Kinder haben es nicht gelernt längere Wege zu Fuß zurückzulegen. Sie werden in Buggys auf Fahrrädern und in Autos gefahren.

Kinder müssen sich bewegen:

  • Um sich gesund zu entwickeln

  • Um sich körperlich und seelisch wohl zu fühlen

  • Um die eigenen körperlichen Fähigkeiten kennen zu lernen und weiterentwickeln zu können

  • Um die Balance zwischen Ruhe und Bewegung finden zu können

  • Um mit anderen Kontakt aufnehmen und mit ihnen gemeinsam spielen zu können

  • Um sich die Gegenstände und Spielobjekte mit denen sie umgehen , anzueignen und auszuprobieren

  • Um ihre Umwelt sinnlich wahrnehmen und begreifen zu können

Entsprechend wichtig ist es deshalb den Kindern altersentsprechend Bewegungs- und Sportangebote sowie bewegungsanregende Räume bzw. Umgebungen anzubieten.

Wir legen großen Wert darauf, dass die Kinder regelmäßig an die frische Luft kommen. Bewegungserziehung in der Gruppe findet unter anderem der wöchentlichen musikalischen Früherziehung und in der Sportstunde, Yoga oder auch durch Spiele im Morgenkreis oder im restlichen Kilaalltag. Erfahrungen mit dem Element Wasser machen die Kinder bei heißem Sommerwetter im Planschbecken vor dem Kinderladen oder bei Ausflügen. Bei schlechtem Wetter kann das auch im Kinderladen im Nassbereich mit Experimenten passieren. Vielfältige Bewegungserfahrungen bieten Natur- und Wasserspielplätze, Waldtage und Ausflüge. Durch das Angebot unterschiedlicher Spielgeräte, wie  Fahrzeuge, Klettergerüst, Rutsche Schaukeln etc. bieten wir den Kindern eine Vielfalt an Möglichkeiten, sich selbst auszuprobieren, sich selbst zu spüren und alle Sinne zu mobilisieren. Durch Angebote wie Bewegungsspiele und Spiel-Massagen uä. haben die Kinder die Möglichkeit, Erfahrungen mit körperlicher Bewegung und Nähe zu sammeln.

In der Gemeinschaft lernen die Kinder bei der täglichen Körperpflege auf sich zu achten, sich gegenseitig zu helfen und zu motivieren. Sie lernen ihre Identität zu finden und sich als Junge oder Mädchen wahrzunehmen. Es gehört dazu, dass die Kinder ein unbefangenes  Verhältnis zu ihrer kindlichen Sexualität entwickeln können und ihre Fragen dazu klar und situationsangemessen beantwortet werden.

Da auch die Ernährung ein wichtiger Baustein der kindlichen Entwicklung ist, achten wir bei der Auswahl unserer Mahlzeiten (Frühstück-Mittag-Jause-Picknick) auf eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

Zusammen mit den Kindern kaufen wir an bestimmten Tagen ein, bestimmen den Speiseplan und kochen mit der Köchin zusammen unser Essen. So bekommen die Kinder einen näheren Bezug zum Essen und wissen was aus einzelnen Zutaten entstehen kann. Wir essen grundsätzlich zusammen und genießen das Essen in der Gemeinschaft.

 

Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

Die Sprache verschafft dem Menschen Zugang zur Welt und zu sich selbst. Sie ermöglicht ihm als wichtigstes Mittel des Sozialkontakts Verständigung und schafft Gemeinschafts- und ein Zugehörigkeitsgefühl sowie Abgrenzung gegenüber anderen. Sprache ist auch Ausdruck von Identität und kultureller Zugehörigkeit.

Um gut sprechen zu lernen und Freude am Sprechen haben zu können brauchen Kinder ein sprachfreundliches Klima und eine Sprachanregende Umgebung. Wir pädagogischen Fachkräfte müssen uns hierbei an den Bedürfnissen der Kinder und an deren Interessen, und ihrer Lebens- und Erfahrungswelt orientieren. Ganz wichtig sind vertrauensvolle Beziehungen zu den Kindern und ihren Familien, mit dem Anerkennen, schätzen von Dialekten, Akzenten und verschiedenen Muttersprachen.

Mit unserer pädagogischen Arbeit wollen wir erreichen, dass Kinder:

  • Sich ausdrücken können und gerne mit anderen kommunizieren

  • Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken und mitteilen können

  • Möglichkeiten zur Verbalen Konfliktlösung entwickeln

  • Geschichten verstehen und wiedergeben können

  • Begriffe lernen, Wortschatz erweitern, Satzbau weiterentwickeln

  • Sprechfreude und Spaß an der Sprache haben

  • Verstehen nonverbaler Kommunikation

  • „zuhören können“ Dialogfähigkeit entwickeln

  • Dass alle Kinder die gleichen Chancen haben

  • Lernen einer längeren Darstellung/Erzählung zu folgen und selbst eine Geschichte im Zusammenhang erzählen zu können

  • Dass Kinder Bewusstheit für Sprache entwickeln (Anfangslaute, Reime usw)

  • Interesse an Kommunikation wecken

  • Vertrautheit mit Büchern, Zeitschriften ermöglichen, Lesefreude

  • Unterschiedliche Sprachkulturen kennen zu lernen evtl. auch zu sprechen 

  • Dass das Interesse an Schrift und an spielerischer Entdeckung des Schreibens gefördert wird

  • Zugang zu unterschiedlichen Medien
     

     

Musik

Musische Bildung spricht Sinne und Gefühle an, fördert Fantasie und Kreativität, sowie die ganzheitliche Entwicklung der Kinder.

Die Musikerziehung im Kinderladen baut auf der Lust der Kinder auf, sich mittels Stimme, Materialien, Instrumenten und Bewegungen zu äußern. Dabei werden bestehende und erworbene Fähigkeiten angewendet, differenziert und vertieft. Der Bildungsbereich Musik und Rhythmik bietet auch die Möglichkeit, Schranken sozialer und sprachlicher Art zu überwinden.

Wir ermöglichen den Kindern:

 

  • Kreis-, Sing und Tanzspiele

  • Jahreszeitenbezogene Musik

  • Das Erlernen neuer Lieder durch regelmäßiges Wiederholen

  • Instrumente zu basteln

  • Instrumente zu benutzen und zu testen

  • Musik zu hören

  • Lieder, Melodien, Rhythmen unterschiedlicher Kulturen kennenzulernen

  • Musik als Ausdrucksform zu benutzen

  • Die genaue Bezeichnung von Musikinstrumenten kennenzulernen 

  • Entspannungsmusik und meditative Musik, Massagen, Fantasiereisen und Entspannungsgeschichten

  • Die Verbindung von Tanz und Musik, Bewegung

 

Soziales Leben

Das Wissen um die eigene Persönlichkeit entwickelt sich, wenn sich Kinder mit anderen Kindern austauschen, spielen und auseinander setzen. So erlernt das einzelne Kind Unterschiede und Gemeinsamkeiten, es lernt andere anzuerkennen und erfährt selbst Anerkennung. Hier liegen die Voraussetzungen, und unsere Aufgabe als Erzieher/innen bei den Kindern ein Bewusstsein für Demokratie, Toleranz, Achtung und Akzeptanz zu entwickeln.

 

  • Zuhören und sich Gehör verschaffen Die Kinder werden angeregt, ihre Gefühle mitzuteilen und bei anderen Kindern diese wahrzunehmen, einzuschätzen und damit umgehen zu lernen

  • Miteinander leben und auskommen

  • Regeln erarbeiten und einhalten, Regel verändern

  • Es gibt moralische Regeln, die für alle gelten und nicht verhandelbar sind

  • Grenzen anderer zu achten und eigene zu kennen und zu schützen

  • Balance zwischen Eigen- Gemeinsinn

  • Das soziale Gefüge in der Gruppe: unterschiedlicher Rollen, Umgang zwischen Mädchen und Jungen, der Umgang mit Schwächen und Stärken, Kinder mit Beeinträchtigung in der Gruppe, Kinder mit besonderen Bedürfnissen

  • Freundschaften entwickeln

  • Beteiligung der Kinder an Entscheidungen (z.B. Tagesablauf, Unternehmungen, Raumgestaltung)

  • Umgang mit Konflikten

  • Die Vielfalt der Kulturen, Traditionen und Familienstrukturen als Reichtum nutzen

 

Mathematik und Naturwissenschaft

Mathematik und Naturwissenschaft begegnen uns im Kinderladenalltag täglich in allen Lebensbereichen. Kinder wollen ihr Umwelt verstehen, erleben und begreifen. Dazu gehört bei uns:

Mathematik

  • Auseinandersetzung von Mengen, Formen und Größen mit unterschiedlichem Material

  • Zahlen und Mengen

  • (zu) ordnen und vergleichen

  • Muster und Reihenfolgen

  • Messen und wiegen

  • Experimente

    Umgang mit abstrakten Bildern der Umwelt

  • Erfahrungen im Umgang mit Zeit

  • Jahreszeitenverlauf

    Ausflüge in Wald und Flur

  • Pflege des Aquariums

  • Erfahrung mit Feuer, Erde, Wasser Luft

  • Erste Experimente in den Bereichen der Physik, Chemie

  • Technische Grunderfahrungen

 

Bildnerisches Gestalten

Die Kinder erwerben beim bildnerischen Gestalten erste Kenntnisse über verschiedene Materialien und Techniken. Sie erfahren ihre eigene Kreativität als faszinierende Möglichkeit bei der Gestaltung ihrer „Welt“ und zum Ausdruck ihrer Gefühle. In umfangreichen Projekten zu verschiedensten Themen erhalten unsere Kinder die Gelegenheit, eigene Ideen und Fertigkeiten entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten einzubringen und mit unterschiedlichen Arbeitsmaterialien und Arbeitstechniken zu arbeiten. Darüber hinaus ist das tägliche Einbinden von schöpferischen Tätigkeiten in den Tagesablauf ein genauso unverzichtbarer Bestandteil unserer Bildungsarbeit wie eine aktuelle Raumgestaltung durch Kinder und Erzieher.

Durch die entsprechende Raumgestaltung sorgen wir dafür, dass sich jedes Kind entsprechend seiner Interessen  und Neigungen frei entfalten kann.

Damit arbeiten wir:

  • Ausprobieren von Fingerfarben

  • Umgang mit Pinseln, Buntstiften, Filzern, Wasserfarben, Dispersionsfarben

  • Spielerisch Farbe erlernen+

  • Basteln, kleben und gestalten mit verschiedenen Materialien

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    Kratztechniken, Pustetechniken, Schwammtechniken

  • Origamierfahrungen (falten usw.)

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    Fotos und Zeichnungen der Kinder an den Wänden

  • Mit Sand und Wasser matschen

  • Straßenbilder mit Kreide malen

  • Basteln passend zur Jahreszeit

  • Basteln mit Pappmache

  • Ausstellungsflächen für Kinder

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    Verschiedene Papiere

  • Künstlerisches Gestalten durch Schauspielerei

  • Spielen mit selbsterschaffenen Objekten 

 

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